Im Mai dieses Jahres berichtete der ADAC auf seiner Homepage unter der Überschrift „Wie sicher sind Elektroautos bei Brand, Unfall oder Panne?“ über Gefährdungen bei Elektroautos. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass eine Beschädigung der Batterien den kritischsten Fall im Unfallgeschehen darstellt. Um dies auszuschließen, muss die Konstruktion des Fahrzeuges dies so weit wie möglich ausschließen. Die Kfz-Hersteller betreiben angeblich einen immer größeren technischen Aufwand, die Batteriepacks im Unterboden der Fahrzeuge vor Deformation zu schützen, was aktuelle Crashtests des ADAC auch bestätigten („nicht negativ aufgefallen!“).
Das Fazit „neue Technologie – mehr Aufmerksamkeit – Ängste unbegründet“ klingt allerdings ein wenig wie Hohn, seit die Nachricht aufpoppte, dass im Juli dieses Jahres eine 19-jährige Audi-Fahrerin nach einem Crash (mit einem Baum) im Berliner Umland sterben musste, weil sich die örtliche Feuerwehr nicht in der Lage sah, das Auto stromlos zu schalten, um an das Auto zu kommen und möglicherweise der Fahrerin noch helfen zu können. Stattdessen sah man zu, wie das Fahrzeug „kontrolliert“ abbrannte! Nach wie vor lautet der Status, dass eben nicht die Gesellschaft auf die vielfältigen Gefahren (anders als bei Verbrennungsmotoren) beim Einsatz von Elektrofahrzeugen vorbereitet ist. Die Ängste respektive die Gefährdung der Menschen sollten ernst genommen werden!

